Keine Anfrage an einen US-Dienst
Fragen zu Ihren Dokumenten beantwortet SpeechToWork auf Ihrem PC. Nichts geht an eine Suchmaschine.
Perplexity Datenschutz heißt vor allem: Ein US-Unternehmen verarbeitet Ihre Fragen und hochgeladenen Dateien und darf sie in den Verbrauchertarifen zur Verbesserung seiner KI-Modelle nutzen, solange Sie den Schalter „AI data retention“ nicht ausschalten. Hier lesen Sie, was Perplexity speichert, was Enterprise ändert, welche Streitfälle und Sicherheitsthemen bekannt sind und wie Sie Perplexity einstellen.

Kurz gesagt: Free, Pro und Max sind Verbraucherangebote. Perplexity entscheidet dort selbst über Ihre Daten, nutzt sie auch zur Verbesserung seiner KI-Modelle und übermittelt sie in die USA. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag gibt es nur in Enterprise, dort trainiert Perplexity laut Vertrag nicht mit Kundeninhalten. Für Kunden- oder Mandantendaten kommt nur Enterprise in Frage.
Perplexity ist in erster Linie eine Suchmaschine. Das verführt dazu, Fragen so zu stellen wie bei Google, mit Namen, Aktenzeichen und Details aus dem Kundengespräch. Genau diese Details landen dann bei Perplexity AI, Inc. in San Francisco. Perplexity bindet außerdem Modelle anderer Anbieter wie OpenAI und Anthropic ein.
Die Datenschutzerklärung (Stand 2. Juli 2026) sagt dazu:
Die Erklärung gilt ausdrücklich nicht für Enterprise und API. Dort handelt Perplexity als Auftragsverarbeiter.
| Free, Pro, Max | Enterprise Pro, Enterprise Max | |
|---|---|---|
| Training | Ja, solange „AI data retention“ an ist | Nein, laut Vertrag keine Kundeninhalte |
| Speicherdauer | Keine feste Frist genannt | Dateien 7 Tage, Threads bis zur Löschung auf Anfrage |
| AV-Vertrag | Nein | Ja, Teil der Enterprise-Bedingungen |
| Serverstandort | Auch USA | Auch USA |
Laut Hilfe-Center steuert der Schalter „AI data retention“, ob Ihre Suchdaten zur Verbesserung der Perplexity-eigenen Modelle (Sonar) verwendet werden. Perplexity schreibt dort auch, Suchdaten würden unabhängig von der Einstellung nicht an Drittdienste weitergegeben.
Eine Maßnahme einer europäischen Datenschutzbehörde gegen Perplexity haben wir nicht gefunden (Stand September 2026). Urheberrechtsklagen von Verlagen lassen wir hier weg, sie betreffen nicht Ihre Daten. Datenschutz- und sicherheitsrelevant sind diese Punkte:
Für Büros heißt das: Ein KI-Browser, der Webseiten liest und zugleich in E-Mail, Kalender und Konten angemeldet ist, verbindet fremde Inhalte mit Ihren Daten. Solange Angriffe über versteckte Anweisungen nicht zuverlässig verhindert werden, gehört so ein Werkzeug nicht an Arbeitsplätze mit Kundendaten. Wie andere Anbieter dastehen, lesen Sie unter ChatGPT Datenschutz und Gemini Datenschutz.
Sobald Beschäftigte Kunden-, Mandanten- oder Personaldaten eingeben, sind Sie als Unternehmen Verantwortlicher nach der DSGVO. Dann gehört Folgendes dazu:
Für Perplexity heißt das konkret: Nur Enterprise Pro oder Enterprise Max bindet den Auftragsverarbeitungsvertrag ein. Die Enterprise-Bedingungen (Stand 3. August 2026) verbieten Perplexity, Kundeninhalte zum Training zu nutzen, und laut Hilfe-Center untersagen die Verträge mit OpenAI und Anthropic das ebenfalls. Lesen Sie zwei Stellen genau: Für eingebundene Fremdmodelle gelten deren eigene Bedingungen, und bei Änderungen bleibt Ihnen laut Vertrag nur, das Modell nicht mehr zu nutzen. Außerdem darf Perplexity Angaben über Sie als Kunden, nicht Ihre Inhalte, an Marketingpartner weitergeben. Hochgeladene Dateien löscht Enterprise nach sieben Tagen, Threads nur auf Anfrage.
In einem Free-, Pro- oder Max-Konto, laut Perplexity-Hilfe:
Im Comet-Browser gilt zusätzlich: Verbinden Sie keine beruflichen E-Mail- und Kalenderkonten und lassen Sie den Agenten keine Aufgaben auf Seiten erledigen, auf denen Sie angemeldet sind. Das Abschalten des Trainings wirkt nur für die Zukunft, bereits genutzte Daten holt es nicht zurück.
Alles, was auf dieser Seite an Verträgen, Schaltern und Fristen steht, hat eine gemeinsame Ursache: Ihre Eingaben verlassen den Rechner und landen bei Perplexity in den USA. Ein lokaler Assistent dreht das um. Spracherkennung und Sprachmodell liegen als Dateien auf Ihrem PC und rechnen dort.
SpeechToWork ist so ein Assistent für Windows: diktieren, E-Mails formulieren, Dokumente befragen, Meetings protokollieren, Audio abschreiben und Belege auslesen, alles auf dem eigenen Rechner. Die Grenzen gehören dazu: Das lokale Sprachmodell ist kleiner als die großen Cloud-Modelle, hat weniger Weltwissen und recherchiert nicht im Internet. Es läuft nur unter Windows 10 und 11 und braucht einen halbwegs aktuellen Rechner, empfohlen sind 16 GB Arbeitsspeicher. Für Büroarbeit, bei der alle Informationen schon im Text stehen, reicht es.
Mehr dazu auf den Seiten DSGVO-konforme KI und Lokale KI. Wie Sie jedes KI-Werkzeug vor dem Einsatz prüfen, steht im Ratgeber KI datenschutzkonform nutzen.
Stand: September 2026. Alle Angaben haben wir im September 2026 an den genannten Quellen geprüft. Anbieter ändern Tarife, Einstellungen und Bedingungen häufig; maßgeblich ist immer die aktuelle Fassung beim Anbieter. Dieser Ratgeber ist keine Rechtsberatung.
Fragen zu Ihren Dokumenten beantwortet SpeechToWork auf Ihrem PC. Nichts geht an eine Suchmaschine.
PDF hineinziehen und Fragen stellen, mit Fundstellen. Die Datei verlässt den Rechner nicht.
SpeechToWork meldet sich nirgends an und klickt nicht in fremden Webseiten. Es arbeitet mit dem, was Sie ihm geben.
Spracherkennung und Sprachmodell sind auf Ihrem PC installiert und rechnen dort. Was Sie diktieren, steht danach in Ihrem Programm und sonst nirgends. So funktioniert der Datenweg.
Audio und Text bleiben auf Ihrem Rechner. Es gibt keinen Server, der mithört, und keinen KI-Anbieter im Hintergrund.
Kein Dritter verarbeitet Ihre Diktate. Dafür brauchen Sie keinen AV-Vertrag und keine Prüfung von Drittlandtransfers.
Nach der Installation arbeitet SpeechToWork offline. Eine Verbindung braucht nur die Lizenzprüfung.
In den Verbrauchertarifen Free, Pro und Max nur für private Zwecke unproblematisch: Es gibt keinen Auftragsverarbeitungsvertrag, und Perplexity nutzt Eingaben zur Verbesserung seiner KI-Modelle, solange Sie das nicht abschalten. Für Firmendaten ist Enterprise nötig, mit Auftragsverarbeitungsvertrag und ohne Training. Die Daten gehen auch dann in die USA.
In Free, Pro und Max ja, solange der Schalter „AI data retention“ eingeschaltet ist. Er steht unter Einstellungen, Preferences. Laut Hilfe-Center geht es um die Perplexity-eigenen Modelle (Sonar). Abschalten wirkt nur für künftige Suchen. In Enterprise verbietet der Vertrag das Training mit Kundeninhalten.
Perplexity AI, Inc. sitzt in San Francisco und verarbeitet Daten laut Datenschutzerklärung auch in den USA. Die Übermittlung stützt Perplexity auf das EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln. Eine feste Speicherfrist nennt die Erklärung nicht. Ansprechpartner in der EU ist eine Adresse in Berlin.
Enterprise erfüllt die Grundvoraussetzungen: Auftragsverarbeitungsvertrag, kein Training mit Kundeninhalten, Dateien werden nach sieben Tagen gelöscht. Prüfen sollten Sie die Bedingungen für eingebundene Fremdmodelle, die Weitergabe von Kundenangaben an Marketingpartner und die Übermittlung in die USA. Threads bleiben bis zur Löschung auf Anfrage gespeichert.
Für Arbeitsplätze mit Kundendaten ist Vorsicht angebracht. Sicherheitsforscher von Brave und LayerX zeigten 2025, dass versteckte Anweisungen in Webseiten oder Links Comet dazu bringen konnten, Daten aus E-Mail und Kalender weiterzugeben. Verbinden Sie keine beruflichen Konten und lassen Sie den Agenten nicht in angemeldeten Konten handeln.
Sie wählen Incognito über Ihr Profilsymbol unten links. Laut Perplexity werden Suchen in diesem Modus nicht gespeichert. Eine 2026 eingereichte Klage behauptete, Tracker hätten trotzdem Daten weitergegeben; sie wurde ohne Entscheidung zurückgenommen. Vertrauliche Kundendaten gehören auch im Inkognito-Modus nicht in eine Cloud-Suche.
Die Prüfliste für jedes KI-Werkzeug: Vertrag, Drittland, Training, DSFA, Schulung, Betriebsrat.
AnsehenMenschliche Prüfer, drei Jahre Speicherung, Workspace oder Privatkonto und die Einstellungen Schritt für Schritt.
AnsehenTraining, Speicherdauer und Serverstandort je Tarif, Bußgelder und Verfahren, die richtigen Einstellungen.
AnsehenSpeechToWork steht kurz vor dem Start. Sobald die erste Fassung fertig ist, laden Sie sie hier herunter: ein Klick, eine Datei, kein Formular.
Coming soonFür Windows 10/11 (64-bit). Der Download wird hier freigeschaltet, sobald es so weit ist.
Eine Installationsdatei für Windows, direkt von unserem Server.
Doppelklick genügt. Sie brauchen dafür keine Administratorrechte.
Beim ersten Start: Name und geschäftliche E-Mail eintragen, kein Zahlungsmittel.
Beim ersten Start lädt SpeechToWork einmalig die Sprachmodelle (4 bis 6 GB). Schon einen Lizenzschlüssel? Beim ersten Start eingeben. Was dabei übertragen wird, steht in der Datenschutzerklärung.