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KI datenschutzkonform nutzen: die Prüfliste für jedes KI-Werkzeug im Unternehmen

KI datenschutzkonform zu nutzen heißt, jedes Werkzeug vor dem Einsatz an denselben Punkten zu prüfen: Zweck, Rechtsgrundlage, Vertrag, Drittland, Training, Speicherdauer, Folgenabschätzung, Regeln und Schulung. Diese Prüfliste folgt der Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz und lässt sich für ChatGPT, Copilot, Gemini oder jedes andere Werkzeug abhaken.

Frau diktiert am Schreibtisch in ihren Windows-PC
  • 19Prüfpunkte für jedes KI-Werkzeug, auf Grundlage der DSK-Orientierungshilfe.
  • 02.02.2025Seit diesem Tag gilt die Pflicht zur KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-VO.
  • 100 %bleibt bei SpeechToWork auf Ihrem Computer. Nichts wird ins Internet geschickt.

So nutzen Sie die Prüfliste

Gehen Sie die Liste für jedes KI-Werkzeug einzeln durch, auch für Funktionen, die in bekannte Programme eingebaut sind, etwa KI in der Bürosoftware, im CRM oder im Messenger. Ein Werkzeug gilt erst dann als geprüft, wenn alle Punkte beantwortet und das Ergebnis dokumentiert ist. Die Haken dienen nur beim Durchgehen und werden nicht gespeichert.

Grundlage ist die Orientierungshilfe „Künstliche Intelligenz und Datenschutz“ der Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden (DSK) vom 6. Mai 2024. Die Zahlen in Klammern verweisen auf ihre Abschnitte. Sie richtet sich vor allem an Unternehmen und Behörden, die KI einsetzen, nicht an Entwickler.

Abgrenzung: Diese Seite ist die neutrale Prüfliste für jedes Werkzeug. Warum wir für Büroarbeit einen lokalen Assistenten empfehlen, steht ausführlich auf der Seite DSGVO-konforme KI.

Prüfliste Teil 1: vor der Auswahl

Prüfliste Teil 2: Vertrag, Drittland, Speicherung

Prüfliste Teil 3: Organisation, Recht und Menschen

Typische Fehler beim datenschutzkonformen Einsatz von KI

  • Die kostenlose Version im Büro: Beschäftigte nutzen private Konten, weil der Business-Tarif fehlt. Dann gibt es keinen AVV, und die Firma weiß nicht, was eingegeben wurde.
  • Verbot ohne Alternative: Eine Regel „keine KI“ ohne erlaubtes Werkzeug führt erfahrungsgemäß zu Schatten-KI am Handy.
  • „DSGVO-konform“ im Werbetext für bare Münze nehmen: Konform ist nicht das Werkzeug, sondern ein konkreter Einsatz mit Vertrag, Einstellungen und Regeln.
  • Standardeinstellungen nicht prüfen: Training, Websuche, Verlauf, Modelle von Drittanbietern und Verarbeitung außerhalb der EU sind oft Einstellungen, die jemand bewusst setzen muss.
  • Berechtigungen vergessen: KI mit Zugriff auf Laufwerke und Postfächer findet alles, was freigegeben ist, auch vergessene Freigaben.
  • Schwärzen als Lösung: Namen entfernen hilft wenig, wenn Vorgangsnummer, Adresse oder Details eines Falls die Person verraten.
  • Ergebnisse ungeprüft übernehmen: Erfundene Fakten über Kunden oder Beschäftigte verletzen den Grundsatz der Richtigkeit.
  • Keine Dokumentation: Ohne Verzeichniseintrag, Prüfung der DSFA und Nachweis der Schulungen lässt sich die Rechenschaftspflicht nach Art. 5 Abs. 2 DSGVO nicht erfüllen.

Welche KI ist datenschutzkonform?

Keine KI ist von sich aus datenschutzkonform, und keine ist von sich aus verboten. Entscheidend ist, wie viele Punkte der Prüfliste ein Werkzeug schon durch seine Bauart erledigt und wie viele Sie selbst absichern müssen. Die Tabelle vergleicht die drei typischen Wege.

PrüfpunktCloud-KI, privates KontoCloud-KI, Business-TarifLokale KI auf dem Arbeitsplatz
AVVFehlt meistDPA des Anbieters prüfenFür die Inhalte nicht nötig, kein Empfänger
DrittlandOft USADPF oder Klauseln, TIA, Ausnahmen prüfenEntfällt für die Inhalte
TrainingJe nach EinstellungLaut Anbieter meist ausKein Training, das Modell bleibt unverändert
SpeicherdauerBedingungen des AnbietersTeilweise einstellbarLiegt bei Ihnen, auf Ihrem Rechner
Bedingungen ändern sichJederzeit möglichMit VorankündigungNur durch Updates, die Sie installieren
Richtlinie, Schulung, Prüfung der ErgebnisseNötigNötigWeiterhin nötig

Was die großen Anbieter im Einzelnen zusagen und wo es Probleme gab, steht in den Ratgebern ChatGPT Datenschutz, Copilot Datenschutz und WhatsApp KI Datenschutz. Die Pflichten aus der KI-Verordnung erklärt der Ratgeber KI-Verordnung.

Warum bei lokaler KI viele Punkte gar nicht erst entstehen

Die meisten Punkte in Teil 2 der Prüfliste haben eine Ursache: Die Inhalte gehen an einen Anbieter. Läuft das Sprachmodell auf dem eigenen Rechner, gibt es für die Inhalte keinen Empfänger. Damit entfallen Auftragsverarbeitungsvertrag, Drittlandtransfer, Transfer Impact Assessment, Training mit Ihren Daten und die Frage, wie lange ein fremder Server Ihre Eingaben speichert. Auch Bedingungen, die sich über Nacht ändern, betreffen Sie nicht.

SpeechToWork arbeitet so: Spracherkennung und Sprachmodell sind auf Ihrem Windows-PC installiert und rechnen dort. Diktate, Mails, Protokolle und Belege verlassen den Rechner nicht.

Was bleibt, gehört ehrlich dazu: Zweck festlegen, eine Richtlinie für das Team, Maßnahmen zur KI-Kompetenz, Ergebnisse prüfen und, wo es einen gibt, den Betriebsrat einbeziehen, denn ein installiertes Programm auf Firmenrechnern ist eine technische Einrichtung. Außerdem ist ein lokales Modell kleiner als die großen Cloud-Modelle und läuft bei SpeechToWork nur unter Windows. Für Schreibarbeit mit Kundendaten ist es gemacht. Mehr zur Technik auf der Seite Lokale KI.

Ein Beispiel

So klingt es. So steht es da.

Sie sagenNotiz für die KI-Richtlinie, äh, erlaubt ist nur das Firmenkonto, keine, nein, auf keinen Fall Gesundheitsdaten eingeben, und jede Ausgabe vor dem Versand prüfen.
Im Programm stehtNotiz für die KI-Richtlinie: Erlaubt ist nur das Firmenkonto. Auf keinen Fall Gesundheitsdaten eingeben. Jede Ausgabe vor dem Versand prüfen.
Ihr Vorteil

Darum passt SpeechToWork zu dieser Aufgabe.

Teil 2 der Liste entfällt

Kein AVV, kein Drittland, kein Training, keine fremde Speicherdauer: Für Ihre Inhalte gibt es keinen Empfänger.

Keine Einstellungen, die jemand übersieht

Es gibt keinen Schalter für Training oder Verarbeitung im Ausland, weil beides technisch nicht stattfindet.

Fester Preis pro Arbeitsplatz

Keine Abrechnung nach Anfragen. Die Rechenarbeit erledigt Ihre eigene Hardware.

Datenschutz

Lokal heißt lokal. Ohne Kompromisse.

Spracherkennung und Sprachmodell sind auf Ihrem PC installiert und rechnen dort. Was Sie diktieren, steht danach in Ihrem Programm und sonst nirgends. So funktioniert der Datenweg.

Kein Upload

Audio und Text bleiben auf Ihrem Rechner. Es gibt keinen Server, der mithört, und keinen KI-Anbieter im Hintergrund.

DSGVO ohne Umwege

Kein Dritter verarbeitet Ihre Diktate. Dafür brauchen Sie keinen AV-Vertrag und keine Prüfung von Drittlandtransfers.

Läuft ohne Internet

Nach der Installation arbeitet SpeechToWork offline. Eine Verbindung braucht nur die Lizenzprüfung.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Wie nutze ich KI datenschutzkonform?

Indem Sie jedes Werkzeug vor dem Einsatz prüfen: Zweck festlegen, Rechtsgrundlage klären, Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen, Drittlandtransfer und Training prüfen, Speicherdauer klären, Folgenabschätzung prüfen, Richtlinie schreiben und das Team schulen. Die Orientierungshilfe der DSK vom Mai 2024 ist dafür die beste Grundlage.

Welche KI ist datenschutzkonform?

Keine KI ist von sich aus datenschutzkonform. Cloud-Dienste lassen sich mit Business-Tarif, Auftragsverarbeitungsvertrag und passenden Einstellungen konform nutzen. Am wenigsten Aufwand macht lokale KI, die auf dem eigenen Rechner läuft: Weil keine Inhalte an einen Anbieter gehen, entfallen Vertrag, Drittlandtransfer und Training.

Brauche ich für ChatGPT und Co. einen AV-Vertrag?

Ja, sobald personenbezogene Daten in einen Cloud-Dienst gelangen, der sie in Ihrem Auftrag verarbeitet. Anbieter stellen dafür ein Data Processing Addendum bereit, meist nur für Business- oder Enterprise-Tarife. Für kostenlose oder private Konten gibt es in der Regel keinen AVV; dort haben Kundendaten nichts zu suchen.

Muss ich für KI eine Datenschutz-Folgenabschätzung machen?

Oft ja. Art. 35 DSGVO verlangt sie, wenn eine Verarbeitung, besonders mit neuen Technologien, voraussichtlich ein hohes Risiko für Betroffene hat. Bei KI mit Zugriff auf viele Kundendaten, Beschäftigtendaten oder Gesundheitsdaten ist das naheliegend. Mindestens die Prüfung, ob eine DSFA nötig ist, sollten Sie dokumentieren.

Gibt es eine Schulungspflicht für KI?

Ja. Art. 4 der KI-Verordnung gilt seit dem 2. Februar 2025 auch für Unternehmen, die KI nur nutzen. Seit der Änderung vom Juli 2026 müssen sie Maßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz ihrer Leute zu unterstützen. Ein Zertifikat ist nicht vorgeschrieben, Schulungen und Anleitungen sollten Sie aber dokumentieren.

Muss der Betriebsrat bei KI zustimmen?

Häufig ja. Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG bestimmt er mit, wenn eine technische Einrichtung geeignet ist, Beschäftigte zu überwachen, etwa über einen einsehbaren Verlauf. Das ArbG Hamburg verneinte das 2024 für ChatGPT über private Browser-Konten. Bei Firmenkonten oder installierter Software sollten Sie den Betriebsrat frühzeitig einbeziehen.

Demnächst

Bald zu haben. Dann 14 Tage testen.

SpeechToWork steht kurz vor dem Start. Sobald die erste Fassung fertig ist, laden Sie sie hier herunter: ein Klick, eine Datei, kein Formular.

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Für Windows 10/11 (64-bit). Der Download wird hier freigeschaltet, sobald es so weit ist.

  • Voller Funktionsumfang, ohne Zahlungsdaten
  • Endet automatisch, keine Kündigung
  • Ihre Diktate verlassen den Rechner auch im Test nicht
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    Eine Installationsdatei für Windows, direkt von unserem Server.

  2. Installieren

    Doppelklick genügt. Sie brauchen dafür keine Administratorrechte.

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    Beim ersten Start: Name und geschäftliche E-Mail eintragen, kein Zahlungsmittel.

Beim ersten Start lädt SpeechToWork einmalig die Sprachmodelle (4 bis 6 GB). Schon einen Lizenzschlüssel? Beim ersten Start eingeben. Was dabei übertragen wird, steht in der Datenschutzerklärung.

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